KI und ETFs werden laut Michael Saylor in den nächsten zehn Jahren zu einem 'Goldrausch' für Bitcoin führen

Michael Saylor, Mitbegründer von MicroStrategy, glaubt, dass die Einführung von Bitcoin-ETFs und der Aufstieg autonomer KI zu einem zehnjährigen institutionellen 'Goldrausch' für Bitcoin führen werden.

ADVERTISEMENT

Ära des Bitcoin-Goldrauschs

Saylor erklärte während einer Panel-Diskussion auf der Bitcoin Atlantis-Konferenz, dass die Einführung von Bitcoin-ETFs den Beginn einer Phase hoher institutioneller Adoption und des Wachstums von Bitcoin markiere.

Saylor prognostiziert, dass dieser Goldrausch bis etwa November 2034 andauern wird, zu dem Zeitpunkt werden 99% aller Bitcoins geschürft sein.

Derzeit wurden etwa 93,5% der insgesamt 21 Millionen Bitcoins, die jemals ausgegeben werden sollen, geschürft.

Spot Bitcoin ETFs als Vertriebskanäle

Saylor sieht Spot Bitcoin-ETFs derzeit nur als Vertriebskanal für einen kleinen Prozentsatz von Interessenten. Er erwartet jedoch, dass dieser Prozentsatz auf 100% steigen wird, sobald Banken und institutionelle Vermögensverwaltungen Bitcoin-Handel ermöglichen.

Er glaubt, dass Banken letztendlich unter Druck gesetzt werden, Bitcoin-Verwahrungsdienste anzubieten, da ihre größten Kunden dies verlangen werden.

Saylor prognostiziert, dass der Tag kommen wird, an dem Bitcoin Gold übertrifft und mehr als S&P Index-ETFs gehandelt wird.

KI treibt die Nachfrage nach Bitcoin an

Saylor betrachtet Bitcoin als entscheidend, um das Internet gegen böswillige Akteure in der KI-Revolution zu schützen. Er glaubt, dass Bitcoin notwendig sein wird, um Nachrichten, Dokumente und Inhalte zu kennzeichnen, zu zeitstempeln und kryptografisch zu signieren.

Er prognostiziert, dass KI die Nachfrage nach Bitcoin in dieser Hinsicht antreiben wird.

Darüber hinaus erwartet Saylor, dass Bitcoin von Fortschritten in der autonomen KI profitieren wird, da sie mit digitaler Energie betrieben wird und zur Erstellung von KI-Versionen von Individuen gefragt sein wird.

ADVERTISEMENT

Bitcoin-Annahme durch Nationen

Laut Bitcoin-Kommentatorin Lyn Alden könnte die Nachfrage nach Bitcoin steigen, wenn mehr Nationen es annehmen.

Sie erklärt, dass die Annahme von Bitcoin zu mehr Finanzzentren führt, was langfristig Kapital in diese Länder lenkt.

Alden argumentiert auch, dass Einschränkungen oder Verbote von Bitcoin aus Angst Länder langfristig Investitionsmöglichkeiten kosten können.