ART SG's Sophomore Edition Highlights Singapurs Kunstmarktmoment

Die zweite Ausgabe von ART SG hat alle Zweifel beseitigt, dass Singapurs neueste internationale Kunstmesse ihren Schwung verloren haben könnte.

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Der Erfolg von ART SG

Die zweite Ausgabe von ART SG übertraf die Erwartungen und hielt die Aufregung um die Messe aufrecht. Trotz einer geringeren Anzahl von Ausstellern im Vergleich zur ersten Ausgabe war die Stimmung elektrisierend und die Messe war sogar besser als zuvor.

Die Messe fand im Marina Bay Sands Expo and Convention Centre in Singapur statt und versammelte 114 Aussteller, von denen mehr als die Hälfte aus der Region Asien-Pazifik stammte. Sie zielt darauf ab, Singapur als prominenten Kunsthotspot in Südostasien zu etablieren.

Erneuerbare Energie und Optimismus

Während einige Galerien sich gegen eine Rückkehr zur zweiten Ausgabe von ART SG entschieden haben, äußerten viele Sammler und Kunstorganisationen ihre Begeisterung und ihren Optimismus für die Messe und für die Stadt Singapur.

Laut dem in Singapur ansässigen Sammler Pierre Lorinet gab es im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Steigerung der Energie und Aktivität. Das Singapore Art Museum, die National Art Gallery und der National Arts Council trugen alle dazu bei, dass die Singapore Art Week zu einem besonderen und lebendigen Ereignis wurde.

Verkäufe und Highlights

Lokale und internationale Galerien berichteten von positiven Verkäufen während ART SG. Die in Singapur ansässige Yavuz Gallery verkaufte ungefähr 80% ihres Standes, auf dem Werke der thailändischen Künstler Pinaree Sanpitak und Manit Sriwanichpoom ausgestellt waren. Die Sundaram Tagore Gallery mit Standorten in London, New York und Gillman Barracks verkaufte den Großteil ihres Standes, einschließlich eines Gemäldes von Hiroshi Senju für 410.000 $.

Laut Händlerin Pearl Lam blieben die Verkäufe trotz vorsichtiger Haltung der Sammler aufgrund von Inflationsdruck und hohen Zinssätzen gesund. Singapurs wachsende Konzentration vermögender Einzelpersonen hat den Markt für Galerien und Sammler attraktiv gemacht.

Neue Käufer aus den Philippinen, Indonesien und Singapur wurden von Asia Art Center festgestellt, das etwa 70% seines Standes mit Bronzeobjekten des chinesischen Künstlers Li Chen und des taiwanesischen Bildhauers Ju Ming verkaufte. Die in Hongkong ansässige Galerie Kwai Fung Hin traf ebenfalls erfolgreich neue Sammler aus Südostasien.